Ein weiterer Vorteil neben dem gesteigerten Wohnkomfort ist die Erhöhung des Marktwertes der Immobilie. Nun gibt es zwei Möglichkeiten des nachträglichen Balkonanbaus: Es wird ein Vorstell- Balkon (Steh- Balkon) oder ein Krag-Arm-Balkon (Hänge- Balkon) errichtet. Der Steh- Balkon hat dabei den Vorteil, dass er auf einer eigenen Bodenplatte mit vier Stützpfeilern steht. Er wird in die Hauswand durch die Außendämmung verschraubt. Da aber nur wenige Verschraubungen von Nöten sind, ist der Wärmeverlust nach außen sehr gering. Steh- Balkone findet man häufig bei Altbauten, da die Tragfähigkeit zum Halten des Balkons nicht ausreicht.
Bei größeren Wohnanlagen werden oft mehrere Vorbauten übereinander angeordnet. Anstatt vier Stützpfeiler können auch zwei verbaut werden, dies hat aber den Nachteil, dass die Belastung für die Fassade größer wird. Wo die Bausubstanz ausreichend tragfähig ist oder keine Steh-Balkone gebaut werden dürfen, werden Hängebalkone angebaut. Steh-Balkone können zum Beispiel nicht auf einer Einfahrt oder einem Gehweg platziert werden. Wichtig bei Krag-Arm- Balkonen ist die optimale thermische Trennung des Balkon- Anbaus zur Fassade, da sonst die Heiz- Wärme über die Wärmebrücke des Balkons, nach außen abgegeben wird. Dies verhindert man, indem man ein Wärme- Dämm- Element zwischen die Dachdecke und der Balkonplatte montiert.
Passend zu den Balkonen, werden die zugehörigen Geländer benötigt. Zur Wahl stehen dabei Feuerverzinkte und Pulverbeschichtete Geländer, aber auch gebürstete Geländer aus Edelstahl. Diese können als reines Geländer mit senkrechten Stäben, oder auch mit Glasfüllung zum Sicht- bzw. Windschutz gebaut werden. Satinierte Gläser bieten dabei einen hohen Sichtschutz bei ansprechender Optik.
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